Terminsache 15.12.: Verluste aus Kapitalanlagen bei einem und Gewinne bei anderem Konto oder beim Ehepartner?

Wenn man Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren realisiert hat oder Stückzinsen bzw. Zwischengewinne beim Wertpapierkauf gezahlt hat, so werden diese grundsätzlich nur bei der Bank im so genannten "Verlusttopf" berücksichtigt und mit späteren Einnahmen oder Gewinnen verrechnet. Gleiches gilt, wenn man mit dem Ehepartner keinen gemeinsamen Freistellungsauftrag abgegeben hat. Auch hier bleibt die Verlustverrechnung auf die Konten des einen Ehepartners beschränkt.
Hat man nun aber Verluste bei der einen und Gewinne bei der anderen Bank oder sind sie bei dem jeweils anderen Ehepartner angefallen, so muss man bei der Bank bis 15.12. eine Verlustbescheinigung zum Jahresende beantragen. Nur mit dieser Bescheinigung kann man die Verrechnung dann in der Steuererklärung durchführen. Ansonsten muss man warten, bis bei der Bank mit dem Verlusttopf wieder Gewinne erzielt werden.
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