Artikel und Gerichtsentscheidungen
20.06.2014

Umfrage unter Vermittlern von Finanz- und Versicherungsprodukten

AfW Bundesverband Finanzdienstleistungen
Sie vermitteln Versicherungs- oder Finanzprodukte? Bitte machen Sie bei dieser Umfrage mit.

Der AfW - Bundesverband Finanzdienst-leistungen, den wir unterstützen, führt erneut die anonyme Umfrage unter Vermittlern von Finanz- und Versicherungsprodukten durch.
25.04.2014

Eine Steuer auf Geschenke an Geschäftsfreunde

Geschenke
„Schenke mit Geist, ohne List. Sei eingedenk, dass dein Geschenk du selber bist.“ (Joachim Ringelnatz)
Geschenke an Geschäftsfreunde sind pro Empfänger und Jahr bis zu 35 EUR als Betriebsausgaben abzugsfähig; 35 EUR netto, wenn man als Unternehmer die Vorsteuer abziehen kann und 35 EUR brutto, wenn man nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Dieser Betrag ist außerdem eine so genannte Freigrenze, das bedeutet: Wird diese Grenze überschritten, z. B. für 50 EUR geschenkt, dann ist der gesamte Betrag nicht als Betriebsausgabe abziehbar. Der Schenker muss diese Ausgaben gesondert in seiner Buchführung erfassen und auch den Beschenkten benennen.
17.12.2013

Gewinn nach Zahlungsfluss - wann ist etwas tatsächlich gezahlt?

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In den letzten Tagen erreichen uns wiederholt Fragen zu dem oben genannten Thema. Zum Hintergrund: Wer seinen Gewinn nicht durch eine Bilanz, sondern mit der so genannten Einnahmen-Überschussrechnung ermittelt, für den gilt das Zufluss- bzw. Abflussprinzip. Das heißt, dass Aufwendungen in dem Jahr berücksichtigt werden, in dem sie abgeflossen sind. Aber wie funktioniert das genau, wenn Sie mit der Kreditkarte bezahlen oder online eine Zahlung auslösen?
02.12.2013

Passend zur Weihnachtszeit: BFH entscheidet über steuerliche Erleichterungen bei Betriebsfeiern

Geschenkpaket
Betriebsveranstaltungen, wie Firmenjubiläen, Sommerfeste oder Weihnachtsfeiern, fördern das Betriebsklima und die Motivation. Steuerlich werden zwei Mal Betriebsveranstaltungen pro Jahr mit einem Maximalbetrag von bis zu 110 EUR (inkl. USt) pro Mitarbeiter anerkannt. Der Unternehmer kann die Ausgaben abziehen und der Mitarbeiter braucht nichts zu versteuern. Sobald diese Grenze überschritten wird, muss der gesamte aufgewendete Betrag der Lohnsteuer und Sozialversicherung unterworfen werden.
02.12.2013

Ab 2014: Neuerungen bei den Reisekosten

Bundesregierung
Von nächstem Jahr an gibt es zwei wesentliche Änderungen bei den Reisekosten: Der pauschale Verpflegungsmehraufwand, den man ansetzen oder erstatten kann, verdoppelt sich von 6 EUR auf 12 EUR und es wird der Begriff der 'ersten Tätigkeitsstätte' im Gesetz verankert.
21.11.2013

Schenkungsteuer durch zinsloses Darlehen - ist das möglich?

Finanzgericht Münster
Nehmen wir an, Sie kommen ungewollt in einen finanziellen Engpass und benötigen dringend Geld. Ein Bankdarlehen erhalten Sie nicht. Ihr Bruder oder Ihre Schwester springen ein und leihen Ihnen Geld. Da Sie in Not sind, erhalten Sie ein zinsloses Darlehen. Sie glauben, das ist ein komplett privater Vorgang. Der Fiskus sieht dies anders.
07.10.2013

Sie haben eine Kapitalgesellschaft und halten dort Aktien oder Beteiligungen unter 10% ?

Bundesregierung
Da wir in der letzten Zeit öfter auf eine Gesetzesänderung angesprochen wurden, möchten wir Ihnen diese noch einmal an dieser Stelle erläutern:
Ist man über eine Kapitalgesellschaft (GmbH, AG, UG) an einer anderen Kapitalgesellschaft beteiligt, so waren bisher Ausschüttungen (Dividenden) und Veräußerungsgewinne im Endeffekt zu 95% steuerfrei. Bei Ausschüttungen war das Verfahren wie folgt: Es wurden von der ausschüttenden Gesellschaft zunächst 25% Kapitalertragsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag einbehalten. Sitzt die Empfängergesellschaft im Inland, wurde diese Kapitalertragsteuer als Vorauszahlung angerechnet und damit nahezu vollständig erstattet. Das galt allerdings nicht, wenn die Empfängergesellschaft ihren Sitz in einem anderen EU-/EWR-Staat hatte. Damit war die bisherige Regelung europarechtswidrig und der deutsche Gesetzgeber musste handeln...
30.09.2013

Mildere Strafen für verspätete Offenlegung des Jahresabschlusses

Deutscher Bundestag
Der Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften mit beschränkter Haftung (z.B. GmbH & Co. KG) ist grundsätzlich spätestens ein Jahr nach Bilanzstichtag offenzulegen. Wird diese Frist um mehr als sechs Wochen versäumt und wird auch auf die Ordnungsgeldandrohung nicht in angemessener Zeit reagiert, wurde bislang vom Bundesanzeiger ein Ordnungsgeld in Höhe von mindestens EUR 2.500,00 festgesetzt. Dies bedeutete insbesondere für kleine Unternehmen eine ganz erhebliche finanzielle Belastung...
24.09.2013

Haben Sie B2B-Kunden im EU-Ausland, die von Ihnen Dienstleistungen kaufen? Bitte kein Umsatzsteuerrisiko eingehen.

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Erbringt man Dienstleistungen an Unternehmen im Ausland, so ist die Umsatzsteuerlage eigentlich meist ganz einfach: Die Leistung ist nicht in Deutschland, sondern dort umsatzsteuerpflichtig, wo der Unternehmenskunde sitzt, also zum Beispiel in Frankreich, Luxemburg oder der Schweiz. Erfreulicherweise kümmert sich der Kunde auch um die umsatzsteuerliche Behandlung Ihrer Leistung - er ist also gegenüber seinen heimatlichen Behörden gegenüber verpflichtet und Sie sind fein raus. Man schreibt seine Rechnung netto, also ohne Umsatzsteuer und gibt darauf an, dass der Kunde für die Umsatzsteuer zuständig ist - genannt wird dies auch "Reverse Charge"-Verfahren. Nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei Schulungsleistungen oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit Immobilien, gelten andere Regeln.
16.09.2013

Sie wollen auch noch nach Februar 2014 mit Lastschriften arbeiten? Gläubigernummer beantragen und Kunden informieren.

EU
Inzwischen kann man dem Thema 'SEPA im Zahlungsverkehr' nicht mehr entgehen. Keine Bank, die nicht prominent darauf hinweist.
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16.09.2013

Auslandskonten: Doppelte Erbschaftsteuer droht

Bundesfinanzhof
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass die doppelte Belastung von Auslandskonten mit Erbschaftsteuer weder gegen die Regeln der Europäischen Union, noch gegen die Europäische Menschenrechtskonvention oder das Grundgesetz verstößt. Um sich gegen Doppelbelastungen zu schützen, muss man sich über die Regeln im Anlageland informieren.
02.09.2013

Bundesfinanzhof: Wer den Vorsteuerabzug möchte, braucht aussagekräftige Rechnungstexte

Bundesfinanzhof
Damit man als Unternehmer seine gezahlte Vorsteuer zurückbekommt, muss man auf verschiedene Punkte achten. Einer ist, dass man eine Rechnung besitzt, die alle notwendigen Angaben enthält. Hierzu zählt auch "die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung", wie es im Gesetz heißt. Fehlt diese Angabe oder ist sie nicht detailliert genug, so bleibt man auf der Umsatzsteuer sitzen.
05.07.2013

Neuerungen in der Umsatzsteuer: Gutschriften, Provisionsabrechnungen, Reverse Charge & Co.

Bundesregierung
Sehr kurzfristig wurde nun das Umsatzsteuergesetz EU-Vorgaben in einigen Punkten verändert. Das Gesetz wurde am 29. Juni im Bundesgesetzblatt verkündet und ist ab 30. Juni diesen Jahres zu beachten. Was hat sich geändert?
05.07.2013

Neuerungen in der Umsatzsteuer: Gutschriften, Provisionsabrechnungen, Reverse Charge & Co.

Bundesregierung
Sehr kurzfristig wurde nun das Umsatzsteuergesetz EU-Vorgaben in einigen Punkten verändert. Das Gesetz wurde am 29. Juni im Bundesgesetzblatt verkündet und ist ab 20. Juni diesen Jahres zu beachten. Was hat sich geändert?
14.06.2013

DIHK: Übergangsfrist für Finanzanlagenvermittler endet am 1. Juli 2013

DIHK
Der DIHK weist darauf hin, dass die Zeit für Finanzanlagenvermittler, die noch keine Erlaubnis nach § 34 f Gewerbeordnung (GewO) besitzen, abläuft. Bisher war die Erlaubnis nach § 34 c GewO ausreichend - diese verliert aber mit Ablauf des 1. Juli 2013 ihre Gültigkeit.
06.03.2013

Das Erbschaftsteuergesetz ist schon wieder in Karlsruhe auf dem Prüfstand. Was man erwarten kann.

Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahr 2006 schon einmal das Erbschaftsteuergesetz für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber aufgefordert, ein neues Gesetz zu verabschieden, was zum 01.01.2009 in Kraft trat. Damals ging es um die unterschiedliche Bewertung verschiedener Vermögensarten, insbesondere die niedrige Bewertung von Grundvermögen. Seit 01.01.2009 orientiert sich die Bewertung nun weitestgehend am Verkehrswert.
20.02.2013

Finanzgericht: Werbungskostenabzug bei Abgeltungsteuer für kleine Einkommen?

FG Baden-Württemberg
Wenn Kapitalerträge mit Abgeltungsteuer besteuert werden, kann man seine Werbungskosten nicht mehr gesondert geltend machen; es bleibt beim Pauschbetrag von 801,00 EUR.
19.02.2013

Finanzgericht: Werbungskostenabzug bei Abgeltungsteuer für kleine Einkommen?

FG Baden-Württemberg
Wenn Kapitalerträge mit Abgeltungsteuer besteuert werden, kann man seine Werbungskosten nicht mehr gesondert geltend machen; es bleibt beim Pauschbetrag von 801,00 EUR.
19.02.2013

Deutsche Wegzugsbesteuerung - man ist nicht wehrlos

Verlegt man seinen Lebensmittelpunkt in ein anderes Land, so ist muss man Vorsicht walten lassen.

Ist man als Unternehmer oder zur Kapitalanlage mit einer Mindestbeteiligung von 1% an einer GmbH oder AG beteiligt, so greift eine besondere Vorschrift im deutschen Steuergesetz: Die Beteiligung gilt steuerlich als verkauft und der fiktive Gewinn wird durch den deutschen Fiskus besteuert - obwohl tatsächlich kein Verkauf stattfindet.
19.02.2013

Fristsache: Ihre alten Spekulationsverluste können nur noch bis Jahresende Steuern sparen

Seit der Abgeltungsteuer sind alle realisierten Gewinne und Verluste aus Investmentfonds und anderen Wertpapieren steuerlich relevant; sie sind Teil der Einkünfte aus Kapitalvermögen. Vorher waren nur Realisierungen innerhalb eines Jahres ("Spekulationsgeschäfte") in der Steuererklärung anzugeben. Ende dieses Jahres läuft jetzt eine besondere Regelung aus, welche die alten Spekulationsverluste betrifft.
01.02.2013

Der Erwerb der Lebensversicherungen auf dem Zweitmarkt ist kein Gewerbebetrieb

Bundesfinanzhof
Der Erwerb der Lebensversicherungen auf dem Zweitmarkt, um die Versicherungssummen bei Fälligkeit einzuziehen, ist kein Gewerbebetrieb. Eine deutsche Personengesellschaft erwarb sog. "gebrauchte" Lebensversicherungen auf dem US-amerikanischen Zweitmarkt, bezahlte die Versicherungsprämien Lebensversicherungen während der Restvertragslaufzeit für die entsprechenden und zog bei Fälligkeit die Versicherungssummen ein, ohne dass eine erworbene Lebensversicherung weiterverkauft wurde. Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied mit Urteil vom 11. Oktober 2012 IV R 32/10, dass das kein Gewerbebetrieb ist und infolgedessen keiner Gewerbesteuer unterliegt.
01.02.2013

Umsatzsteuerbefreiung für Versicherungskosten bei Leasingobjekten

EU
Die Umsätze für die Weiterberechnung der Versicherungskosten für ein Leasingobjekt sind von der Umsatzsteuer befreit. Wenn ein Leasingunternehmen die Versicherungskosten für das Leasingobjekt laut Vertrag an den  Leasingnehmer weitergibt, sind die entsprechenden Umsätze von der Umsatzsteuer befreit.

Archiv 2011

Archiv 2012

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