Meldungen des Jahres 2012
05.12.2012

Grunderwerbsteuer: "5,0%-Gestaltung" bei Gesellschaften ab 2013 doch eingeschränkt?

Bundesrat
Erwirbt man an einer grundstückbesitzenden Gesellschaft einen Anteil von 95% oder mehr, so wird Grunderwerbsteuer fällig.
Um die Grunderwerbsteuer zu vermeiden, werden oft weniger als 95% an der Gesellschaft erworben. Der kleinere Anteil, die verbleibenden mehr als 5%, werden durch eine andere Gesellschaft gehalten, sie wird auch "Real Estate Transfer Tax Blocker" ("RETT-Blocker") genannt.
14.11.2012

Terminsache 15.12.: Verluste aus Kapitalanlagen bei einem und Gewinne bei anderem Konto oder beim Ehepartner?

Wenn man Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren realisiert hat oder Stückzinsen bzw. Zwischengewinne beim Wertpapierkauf gezahlt hat, so werden diese grundsätzlich nur bei der Bank im so genannten "Verlusttopf" berücksichtigt und mit späteren Einnahmen oder Gewinnen verrechnet.
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14.11.2012

Auf der Jagd nach der Quellensteuer: Warum es aufwändig ist, sich die Quellensteuer auf Dividenden wiederzuholen und wie hier Investmentfonds helfen

Wenn man in Deutschland zu Hause ist, müssen die Kapitalerträge hier besteuert werden, auch wenn die Anlage in einem anderen Land stattfindet. Daher unterliegen auch ausländische Dividenden der deutschen Abgeltungsteuer. Was aber müssen Sie bei dem Kauf ausländischer Aktien zusätzlich beachten?
14.11.2012

Bei Wohn- und Geschäftsnutzung: Vorsteueraufteilung nach Flächen- oder Umsatzverhältnis?

Europäischer Gerichtshof
Wenn man ein Gebäude teilweise umsatzsteuerpflichtig und teilweise umsatzsteuerfrei vermietet, dann stellt sich bei Kosten oder Investitionen, die man nicht direkt dem einen oder anderen Teil zurechnen kann, immer wieder die Frage wie viel der Vorsteuern man abziehen kann. Teilt man die Vorsteuern nach Fläche oder nach Umsätzen, z.B. nach erzielten Nettokaltmieten, auf? Die Aufteilung nach Mieten führt oft zu höheren abzugsfähigen Vorsteuern, da die Nettokaltmieten von umsatzsteuerpflichtigen Büro- oder Gewerbeflächen meist höher als von umsatzsteuerfrei vermieteten Wohnungen sind
19.10.2012

Geplant ab 2013: Minijob-Grenze auf 450 EUR und Opt-Out bei Rentenversicherung

Bundesregierung
Bislang können die Minijobs bis zu einer Grenze von 400 EUR im Monat als pauschal lohn- und sozialversicherungspflichtig behandelt werden.
Die Pauschalbeträge setzen sich aus 15 % Renten-, 13 % Krankenversicherungsbeitrag sowie 2 % Pauschalsteuer zusammen. ...
16.10.2012

Muss die Gewerbesteuer als Betriebsausgabe abzugsfähig sein?

Bundesfinanzhof
Seit dem Jahre 2008 vermindert die Gewerbesteuer nicht mehr den steuerpflichtigen Gewinn. Ein Unternehmen aus Hamburg hatte gegen diese relativ neue Regelung geklagt und sich dabei unter anderem auf die verfassungsmäßige Eigentumsgarantie berufen.
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08.10.2012

Wenn nach der Immobilie noch Schulden übrig sind - BFH lässt erstmalig Zinsabzug nach Immobilienverkauf zu

Bundesfinanzhof
Bei fehlgeschlagenen Immobilieninvestitionen war man als privater Investor bisher doppelt gestraft:
Aus dem Immobilienverkauf erleidet man einen Verlust und muss das Darlehen aus anderem Einkommen "abstottern", weil der Verkaufspreis zur Tilgung nicht ausreicht. Die Zinsen aus dem nachlaufenden Darlehen konnte man aber steuerlich nicht abziehen, so die bisherige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH). Zur Erleichterung der Immobilieninvestoren haben die Richter nun ihre Meinung geändert: Wenn der Verkaufspreis nicht ausreicht, um das Darlehen zurückzuzahlen kann man die nach dem Verkauf anfallenden Zinsen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehen.
08.10.2012

Die Zukunft der Abgeltungsteuer: Die Bank mit automatischem Religionszugriff

Ist man Arbeitnehmer, wird die Kirchensteuer zusammen mit der Lohnsteuer vom Lohn abgezogen und an das Finanzamt gezahlt. Es sind, je nach Bundesland, 8 % oder 9 % der Lohnsteuer. Ob man Kirchensteuer zu zahlen hat, ergibt sich aus der Lohnsteuerkarte.
05.10.2012

Zwischen Einzel- und Gemeinschaftsdepots: Depotüberträge zwischen Ehepartnern

Der Transfer ist schnell erledigt: Die Bank beauftragen und einige Tage später ist das Wertpapier vom Einzel- in das Gemeinschaftsdepot oder in die andere Richtung gewandert. Gibt es steuerliche Fallstricke zu bedenken?
04.04.2012

Steuer auf Sanierungsmaßnahmen? - Fallen beim Rangrücktritt

Bundesfinanzhof
Vorsicht beim Formulieren von Rangrücktrittsvereinbarungen - sonst droht die gewinnerhöhenden Ausbuchung der Schuld
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